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Donnerstag, 18. Dezember 2014

Fotografieren in dieser Jahreszeit

Ein paar Kleinigkeiten für den Shop sind entstanden. Das Fotografieren stellt allerdings eine echte Herausforderung dar. Hier ist es den ganzen Tag über nur herbstlich trübe und regnerisch. Wenn das alles Schnee wäre, würden wir uns vermutlich freischaufeln müssen. So viel kommt runter

Eine Mütze ist fertig geworden.


Die Katze nicht... die ist bloß immer in der Nähe. Waldkatzen sind zwar sehr ursprünglich, aber auch menschenbezogen. Echte Charaktertiere mit einem großen Kuschelbedürfnis. Auserwählte Bezugsperson dafür bin ich.


Die Stulpen in schwarz-rot sind ebenfalls für den Shop. Sowohl die Mütze als auch Stulpen sind aus Sockenwolle gearbeitet.


Dann hatte ich noch für eine liebe Nachbarin ein Paar Socken auf den Nadeln.
Lieblingsmuster: pink von Wollke 7 - nur ohne Löcher, da ich es ohne die irgendwie lieber leiden mag. Leider lässt sich die Anleitung gerade nicht verlinken; ich glaube die Seite wird überarbeitet.

Um das alles fest zu halten, hatte mein Photobearbeitungsprogramm gut zu tun. Immerhin muss dem Betrachter Tageslicht vorgegaukelt werden. Mit ein bisschen Weißabgleich und Aufheller klappt es aber ganz gut.

Vielen Dank übrigens für die große Resonanz bezüglich der Leseliste von Blogger.
Ich weiß, viele nutzen sie überhaupt nicht, halten sie für völlig überflüssig. Mir hat es bisher eigentlich immer gut gefallen. Da hatte ich alles auf einen Blick. Mal sehen für welche Lösung ich mich entscheide. Wahrscheinlich nehme ich es erstmal einfach so hin, denn wenn ich an die ganze Arbeit denke, die mir bevorsteht, wenn ich einen neuen Blog einzurichten, vergeht mir schon fast wieder die Lust umzuziehen. Vielleicht irgendwann mal, wenn mich der Ehrgeiz packt.

Einen schönen Tag und liebe Grüße

Montag, 15. Dezember 2014

Gebe ich Blogger noch 'ne Chance?

Guter Wille und Ärmel hochkrempeln nützt bei Blogger anscheinend nichts.
Ich bin mittlerweile ziemlich genervt von Google Friends Connect und dieser Leseliste.
Zuerst als gut befunden habe ich in meinen Anfangszeiten immer fleißig Blogs hinzugefügt... Hier noch einen und da noch einen... und hach... der ist ja auch so schön... nun ja, wie das halt so ist.
Dann irgendwann... oh je... waren es mehr als 600!
Wenn ich gewusst hätte wie schwierig es ist, Blogleichen oder Blogs, die mich nicht mehr interessieren, los zu werden, hätte ich sie rechtzeitig gelöscht. Mittlerweile ist es mir jedoch fast unmöglich geworden. Ich werde nicht mehr Herr darüber. Zum einen sorgt diese ellenlange Liste für Ladeschwierigkeiten, sobald ich mich einlogge. Desweiteren ist sie recht unzuverlässig. Mal taucht sie auf, mal nicht. Irgendwie hakt' s immer ein wenig. Es ist nun mal ein Schwachpunkt. Manchmal hilft es, wenn ich die Seite einfach nur neu lade. Doch wenn ich etwas daran ändern will, zickt Blogger wieder rum wie eine alternde Diva.

Also schaute ich mich eines Tages im Netz um, ob es irgendwie die Möglichkeit gibt, diese Liste ganz und gar los zu werden. Einfach weg damit und gut, und später vielleicht noch einmal neu anlegen - in abgespeckter Form versteht sich.
Aber Pustekuchen - so einfach macht Blogger es einem nicht. Erst muss jeder einzelne Blog manuell entfernt werden. Da kommste nun mal nicht drum rum.
Na gut, dachte ich mir. All das Gejammer nützt ja nichts. Nun also die Ärmel hoch gekrempelt und los gelegt. Irgendwie wird es schon klappen. Ich fing an die ersten Blogs zu löschen. Immer der Reihe nach.
Doch schon bald tauchten die ersten Komplikationen auf.
Erst einmal ist die Liste im Bearbeitungsmodus nicht identisch mit der aus der Vorschau. Zweitens kann  Blogger es überhaupt nicht leiden, wenn man etwas löscht. Spätestens nach dem dritten Blog macht er Zicken. Entweder behauptet er einfach, es existiert gar keine Liste oder man sollte es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal versuchen. Ein Zeitpunkt, der nie da zu sein scheint. Denn dieser Spruch kommt fast immer.
Deshalb nützt es auch wenig, wenn man sich die Mühe macht, sich an diese Liste zu machen. Man selber soll wohl keine Entscheidungen treffen, das möchte Blogger für einen tun, und Blogger hält nun mal an jeder Adresse fest.

Also bin ich weiterhin gezwungen auf polnische oder anderssprachige Blogs gucken, die ganz frech über die Adresse des Vorgängers laufen und mich mit Dingen zukleistern, die ich sowieso nicht lesen kann. Vermutlich hat sich der Vorgänger schon vor Jahren abgemeldet und weiß gar nichts davon. Ungeheuerlich, dass so etwas überhaupt möglich sein kann.

Nun bin ich ernsthaft am Überlegen ob ich mit meiner Seite umziehen soll. Ob ich mir das alles überhaupt antun soll oder lieber gleich wieder eine Facebook-Seite einrichte, obwohl ich Facebook eigentlich nicht mag. Aber da klappt zumindest die Kommunikation.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit anderen Anbietern? Wordpress, Myblog oder so?

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Nennt mich feige ;-)

Aber ich habe jetzt entschieden, dass ich dieses Ganglion am Handgelenk doch nicht weg schneiden lasse. Zuerst kam mir etwas Persönliches dazwischen. Und mittlerweile erscheint mir eine OP immer überflüssiger je mehr ich darüber nachdenke. Die Vorstellung, dass ich durch vernarbtes Gewebe noch mehr eingeschränkt sein könnte bereitet mir Magendrücken. Die Wahrscheinlichkeit ist groß ist, dass es wieder kommt. Auch dann würde ich mich wohler fühlen, wenn ich an der Stelle lieber keine Narbe habe.

Überbeansprucht wurde mein Handgelenk vermutlich durch Massenherstellung dieser entzückenden kleinen Blümchen. Oder sagen wir besser: durch das Innere davon.


So zucker wie sie auch aussehen - um diesen geschlossenen Mittelteil zu häkeln, bedarf es einiges an Kraftanstrengung. Man hat ja nichts in der Hand.


Lediglich 3 Anfangsmaschen, die am Ende zum Kreis geschlossen werden.  Die Arbeit, die vor einem liegt, ist winzig klein. Und in die Maschen muss richtig schön fest rein gehäkelt werden, ansonsten wird es löchrig und gibt ein unregelmäßiges Bild ab.


Hier kann man ganz gut sehen wie klein der Kreis ist. Er hat lediglich einen Durchmesser von 1,5 cm. Die Häkelnadel wirkt dagegen recht groß.

Diese Streublümchen habe ich also jeden Monat als Abo für eine superliebe Kundin her gestellt. Sie nähte sie immer auf Kissen. Ganz zauberhaft sah das aus. Umso trauriger macht es mich jetzt, dass ich mich einfach nicht mehr in der Lage fühle mit diesen Blümchen fort zu fahren. Hin und wieder mal ein einzelnes, das ist ok, aber so wie es war geht einfach nicht. Das macht mein Handgelenk nicht mehr mit.
Seitdem ich mit den Blümchen Pause gemacht habe, ist meine Hand beweglicher. Auch wenn dieser Gnubbel noch da ist. Ich kann jedoch damit leben.

Musstet ihr auch schon die einen oder anderen Abstriche machen, die ihr irgendwie bedauert?

Einen schönen Vizefreitag wünscht euch Inken.
Hier ist' s herbstlich regnerisch. Ich wollte eigentlich in die Stadt, aber das verschiebe ich auf ein anderes Mal.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Freude über Freude

Oh Freude über Freude
ihr Kinder kommt und hört
..

Wir haben gerade ein Weihnachtskonzert gegeben. Oh, ich bin immer noch völlig überwältigt von der tollen, festlichen Stimmung, die in der Kirche herrschte. Sogar eine Zugabe wurde verlangt. Das macht mich echt glücklich. Erst Recht wenn man bedenkt, dass wir uns hauptsächlich den traditionellen deutschsprachigen Weihnachtsliedern gewidmet haben.
Ich für meinen Teil fühle mich übersättigt von Jingle Bells und Co. Ich mag auch nicht mehr "Last Christmas" von Wham hören. Umpfda, umpfda, umpfda, discotaugliche Weihnachtsmucke. Och nööö.
Wie es aussieht geht es mir nicht allein so. Unsere Besucher waren ausnahmslos angetan von dem Programm und begrüßten es sehr. "Es ist ein Ros entsprungen", "Maria durch den Dornwald ging", "Leise rieselt der Schnee", "Süßer die Glocken nie klingen", "Was soll das bedeuten" - das sind nur wenige der Kompositionen aus unserem Lande, die großartig sind. Wir haben sie mit Gitarre zweistimmig vorgetragen. Es war stimmungsvoll, aber nicht verstaubt. Sogar die jungen Leute haben mit gesungen - freiwillig.
Gut, ein amerikanisches Lied war dann doch dabei, und zwar die deutsche Version von "Little Drummerboy", denn das ist so stark, dass es genau wie "Stille Nacht" einen ganz besonderen Status in der Welt hat. Es ist Länder übergreifend und klingt nicht allzu sehr nach Popsong. Wir haben die deutsche Version gewählt, und bekamen so viel Applaus dafür, dass wir es als Zugabe noch einmal spielen mussten.

Zwischen den Proben wurde gestrickt und genäht. Schließlich sollten Meine Lieben eine Kleinigkeit zum Nikolaus bekommen.


Mein Mann hat wieder warme Socken mit langem Schaft für die Arbeit,


und auch meine Große und Schwiegersohn in spe haben Socken bekommen. Die kriegte ich gar nicht mehr fotografiert, denn die wanderten gleich ins Paket. Aber sie haben mir gütiger Weise ein Handyfoto zur Verfügung gestellt. Die quietschbunten oben sind für den Herrn, der liebt es so, die dezenteren für die Dame.


Der jüngste Spross bekam einen kuschelig weichen Wende-Loop aus edlem Wolle-Angora Mix und Baumwolle. Sie wickelte ihn sich gleich um den Hals, und da blieb er für den Rest des Tages. Er gefiel ihr sofort. Was will man als Mutter mehr. Ein schnelles Foto war dann auch noch erlaubt, aber dann musste es gut sein. Ich hätte ihn ja lieber in Kombination mit Winterjacke fotografiert.
Klasse, oder?

Ich hoffe, ihr hattet einen genauso schönen 2. Advent wie ich.


Donnerstag, 27. November 2014

der geschenkte Gaul

Ich rege mich ja kaum noch auf, was durchaus am sogenannten "gesetzten" Alter liegen mag, aber jetzt bin ich doch ein bisschen... hm, nun ja... überrascht würde ich sagen.
Ich hatte so einiges abzugeben.
Da war ein Küchentisch aus gelaugter Kiefer plus vier Stühle, die eigentlich nur geleimt werden mussten. Dazu einiges an Damen-Winterjacken - nicht mehr die neueste Kollektion, aber immer noch modern genug um sie zu tragen ohne sich zu blamieren und ohne Mängel.
Nun hatte ich keinen Bock die Sachen bei Ebay rein zu setzen. Für Jacken, die nicht der neuesten Mode entsprechen, bekommt man ja nichts mehr oder bleibt gleich drauf hocken. Ach nööö, dachte ich, so viel Aufwand und dann noch Ebay-Gebühren für Nichts, das muss nicht sein.
Ich also geguckt, ob es einen Sozialladen gibt, der sie annehmen würde. Ja, den gab es, aber es wurde gerade in der Zeitung darüber berichtet, dass er bald die Türen schließen würde, da im nächsten Jahr die öffentlichen Gelder gestrichen werden.  Schnell ein paar Fotos geschossen und die Sachen in eine lokale Facebook-Gruppe gesetzt.

"Zu Verschenken an Selbstabholer"

Es gibt genügend, die sich keine neue Winterjacke kaufen können. Für die sind selbst fünf Euro eine Summe, die sie sich vom Mund absparen müssen. Ist eben so.
Wie geahnt war der Ansturm groß. Ruckzuck war die Küchenmöbel-Garnitur weg, und auch nach den Jacken wurde viel gefragt. Zwei gingen dann doch in die Post. An eine Frau mit kleinem Kind, die dreißig Kilometer entfernt wohnt und gerade vom Amt sanktioniert wurde. Sie besaß nur eine einzige Jacke, und die war mittlerweile zu kalt. Da wurde ich weich, legte zwei passende Jacken in einen Karton und schickte sie ihr am nächsten Tag.

Schon kam die nächste Anfrage. Die Frau war zwar nicht bedürftig, aber konnte eine der Jacken sehr gut gebrauchen. Ich sagte ok, kein Problem und sie kündigte sich für den frühen Abend an ... und kam nicht ran. Später meldete sie sich doch. Ihr war was dazwischen gekommen. Nicht schlimm, sagte ich, kann passieren. Sie würde die Jacke aber immer noch haben wollen, denn sie wollte ihren Mann zu Weihnachten damit überraschen. Ich: Hääää ??? Mit einer Damenjacke? Sicher?
Ich wies darauf hin, dass das Ding ihm allein von der Armlänge nicht passen würde, da die Schulternähte viel zu knapp angesetzt sind für einen Mann. Daraufhin meldete sie sich gar nicht mehr.
Dafür zeigte eine andere nun Interesse. Und dazu wollte sie auch gleich die Bomberjacke. Heute Mittag wollte sie bei mir sein, um sie sich abzuholen. Also wartete ich und wartete und wartete, schaffte hier natürlich nichts, und loggte mich nochmals bei FB ein. Da las ich, dass sie etwa 45 Minuten vorher abgesagt hatte. Ob es mir auch am nächsten Tag um die gleiche Zeit passen würde.
Zwischendurch schlug eine vor, ob es möglich wäre mich mit ihr vor dem Fitness-Center zu treffen, damit sie nicht extra die drei Minuten Fußweg zu mir hoch latschen müsse.

Oh man, ganz ehrlich? Sonst noch irgendwelche Extrawünsche? Soll ich die Sachen vielleicht noch in die Änderungsschneiderei bringen? Noch mal umfärben, persönlich vorbei bringen? Kein Problem.

Ich glaube ich mach' es nächstes Mal einfach wieder wie gehabt. Rein in den Altkleidersack und weg damit.
Nicht aufregen, Inken, nur wundern. OM


Dienstag, 25. November 2014

Woran erkennt man eigentlich einen "Wilden"?

Also, ich weiß es als Laie ehrlich gesagt nicht.
Ich mag es ja, wenn die handgefärbten Stränge schön wildern, aber bei mir tut sich da meistens nüscht.
Entweder ringeln sie nur vor sich hin oder/und es entsteht eine Art NICHT-Muster...
Ich benutze meist 2,5 er Nadeln und schlage 60 Maschen an, wenn ich nicht gerade garnfressende Strickmuster auf den Nadeln habe oder verzopfe.


Auch diese sind wieder wie gehabt. Man kann sie natürlich trotzdem gut tragen - keine Frage - aber der Wow-Effekt bleibt aus. Hat jemand einen Tipp für mich, damit der nächste Wolle-Einkauf endlich von Erfolg gekrönt wird?


Montag, 24. November 2014

Bald ist Weihnachten

... und darum gibt es in meinem Shop ab heute bis zum 08.12.2014 einen Weihnachtsrabatt
über 12 %.
Heute in ALLEN Kategorien.


NACHTRAG 25.11. - 16Uhr50:

meine Augen sind tatsächlich so blau, die Haare allerdings nicht;-) Die sind schwarz.

Sonntag, 23. November 2014

Endlich fertig - die Granny Klappentasche

Eines der aufwänderigen Modelle auf jeden Fall.
Zu den 60 Squares gesellten sich noch 25 kleine Quadrate für den Gurt, die sorgfältig zusammen gehäkelt und dann auf einen Gurt aus fester Bauwolle genäht wurden. Das Endergebnis kann sich wirklich sehen lassen denke ich.

Wenn Du willst, schnapp sie dir hier (auf den Link klicken):





Nachtrag 14:30 Uhr: Gerade eben wurde ich woanders total verpuderzuckert; *hachz* ist die süüüß:
 

Freitag, 21. November 2014

Klappentasche aus Grannys

Lang, lang ist' s her...
Aber nun musste es doch mal wieder sein. Ich habe gehäkelt.
Die OP habe ich übrigens abgesagt, da zu viel Privates nicht zuließ, dass ich gleich über mehrere Wochen ausfalle. Zudem hat mir der Arzt gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass dieses Dingenskirchens am Handgelenk wieder kommen wird. Er könnte es weg nehmen oder auch dran lassen, sofern es mich nicht stört.
Also habe ich es gelassen und mich nur eine Weile geschont, damit zumindest die Rötung verschwindet.

Jetzt entsteht für den Shop gerade eine tolle Tasche aus Granny Squares. Es steckt unglaublich viel Arbeit dahinter, man soll es nicht glauben. Aber ich sitze schon seit Tagen stramm dran.

Benötigt wurden:

2 x 16 Grannys jeweils für die Vorder- und Rückseite,
1 x 16 Grannys für das Klappenteil
3 x  4 Grannys für die Seitenteile
1 umhäkelter Knopf

Gerade bin ich dabei zahlreiche bunte 2-Runden-Grannys für den Henkel her zu stellen.

Zudem wurde die Tasche gefüttert, damit sie was aushält und nicht leiert, und eine kleine Innentasche aus Jeans ist auch vorhanden.




Die fertige Tasche wird dann ungefähr 30 cm x 30 cm messen. Durch die eingehäkelten Seitenteile wird sie sogar ein bisschen geräumiger.
Ich wünsche allen ein tolles, gemütliches und kuscheliges Wochenende.

Guckst du Selbermacherfreitag beim Krümelmonster

Montag, 13. Oktober 2014

die Cosplayer erobern die Frankfurter Buchmesse

Während sie im Jahre 2009 noch als vorübergehende Modeerscheinung belächelt wurden, haben sich die Cosplayer im Jahr 2014 schon längst zu einer festen Größe etabliert.
Als meine Tochter mich bat mit ihr deswegen zur Frankfurter Buchmesse zu fahren war ich erst also eher erstaunt. Doch bereits auf dem Weg zu den Messehallen (z. B. in der S-Bahn) traf man
auf zahlreiche kostümierte junge Leute, wie zum Beispiel diesen jungen Mann hier - etwas bewachsen würde ich sagen :-)


Und es kamen immer mehr. Auf der Buchmesse versammelte sich schließlich alles.


Cosplayer soweit das Auge reicht, und die posierten für Privatleute, Journalisten und Berufsfotografen.








Meine Tochter wurde sogar vom RTL interviewt und war auch für die Profifotografen ein sehr interessantes Modell.


Wichtig beim Posieren ist, dass man den Character der jeweiligen Anime-Persönlichkeit möglichst originalgetreu wieder gibt. Dieser hier zum Beispiel ist eher ernst und arrogant.

Frankfurter Buchmesse

Als wir ins Congress-Zentrum kamen, platzte der Flur förmlich aus allen Nähten. Ich kriegte mit Mühe und Not noch einen Kaffee organisiert. Dann ging die Tür zum Saal auf und ca. 2000 Leute strömten rein und ich saß fast allein da. Aha.
Auf der Buchmesse fanden also die Deutschen Cosplay Meisterschaften statt - das muss einem ja gesagt werden:


Natürlich habe ich es auch noch geschafft ein bisschen durch die Messehallen zu streifen.

der GU-Verlag hatte einen Handarbeitsstand


 der Frech-Verlag (TOPP) mit chicer Deco


 Landlust 


hier am Sonnabend fotografiert als es noch nicht so voll war.

Ansonsten lief man sich glatt 'nen Wolf.


Wirklich. Das ist nur ein Bruchteil von dem was einen an Strecke erwartet. Allein der Innenhof ist so groß wie die Hälfte des Frankfurter Bahnhofs.


Es geht ein Mal rundherum und dahinter sind noch mehr Hallen. Mein Versuch eine Panorama-Aufnahme zu machen ging allerdings in die Hose.

Wer nicht so gut zu Fuß war ließ sich - je nach Gesellschafts-Status - ein bisschen rum kutschieren




Ich zog es allerdings vor zu Fuß zu gehen, nach dem Motto: so lange einen die Füße noch tragen soll man es ausnutzen. Das merke ich heute in den Knochen. Aber eeegal.

 



I am walking.... träller....

Was das Handarbeiten betrifft bin ich immer noch auf Eis gelegt.
Doch nun steht der OP-Termin fest. Der ist am 27. Oktober. So lange habe ich warten müssen, da es a) seine Zeit dauerte bis ich zum MRT konnte,
b) die Sommerferien dazwischen lagen,
c) ein Auftritt mit meinem Gesangspartner Frank
d) der Chirurg einen Termin frei hatte.

Nun ja. Dann ist dieses Jahr eben ein bisschen ruhiger was das betrifft. Dafür macht es später umso mehr Spaß, wenn ich wieder los legen kann.

Ich wünsch euch was.

Samstag, 26. Juli 2014

Psssst .... sie schlafen noch

Ungewöhnlich ruhig verhielten sich zwei Hummeln ganz früh am Morgen in meinem Staudenbeet.


Wenn man dichter ran zoomt, sieht man, dass die Beinchen runter hängen. Sieht irgendwie entspannt aus, oder?

Am Oregano hing noch eine weitere. Erst dachte ich, die beiden seien tot.



Wenn man sie jedoch leicht berührt, bewegen sie sich.