Endlich fertig und bereit abgeholt zu werden:
die Granny-Tasche in Brauntönen
Wieder mit Flechtkordeln als Henkel und einem Pilzanhänger
NACHTRAG 19:54
Das muss ich unbedingt noch zeigen. Die Katze wie sie sich beim Schlafen verrenkt *gg*
So hat sie bestimmt eine halbe Stunde gelegen.
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Montag, 20. Mai 2013
Häkelbeutel Granny Squares fertig
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Sonntag, 19. Mai 2013
Granny Squares Tasche
Schon vor längerer Zeit in Auftrag bekommen, aber wegen meiner Handgelenkprobleme nicht fertig gehäkelt.
Heute war ich mal wieder dran.
Ein Häkelbeutel nach der Anleitung von Inga
nur mit anderen Squares. Gewünscht wurden Brauntöne.
Jetzt habe ich ihn schon mal zusammen genäht und muss nur noch die Fäden vernähen und einen Henkel dafür machen.
Ein frohes Pfingstfest euch allen.
Heute war ich mal wieder dran.
Ein Häkelbeutel nach der Anleitung von Inga
nur mit anderen Squares. Gewünscht wurden Brauntöne.
Jetzt habe ich ihn schon mal zusammen genäht und muss nur noch die Fäden vernähen und einen Henkel dafür machen.
Ein frohes Pfingstfest euch allen.
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Freitag, 17. Mai 2013
Herrreinspaziert
Heute ist der erste richtige sommerliche Tag hier oben im Norden. Und ich war sogar schon fleißig.
Erst wurde drinnen alles klar gemacht, und später auch ein bisschen was draußen.
Wenn der Rasen frisch gemäht ist sieht man gar nicht, dass der Garten eigentlich sehr viel mehr Pflege benötigt als ich zu geben bereit bin. Die meisten Beete sind mittlerweile ziemlich verwildert.
Erst wurde drinnen alles klar gemacht, und später auch ein bisschen was draußen.
Wenn der Rasen frisch gemäht ist sieht man gar nicht, dass der Garten eigentlich sehr viel mehr Pflege benötigt als ich zu geben bereit bin. Die meisten Beete sind mittlerweile ziemlich verwildert.
Da unsere Kletterrose schon seit einiger Zeit eingegangen war, habe ich sie durch Blauregen ersetzt. Ja ich weiß, er enthält Alkaloide, Lektine, Wistarin und Glykosid. Aber da hier keine kleinen Kinder mehr spielen, hab' ich ihn mir einfach gegönnt.
Mein Lieblingsapfelbaum ist gerade in voller Blüte. Für einen Tipp wie ich die Kellerasseln von ihm fern halten kann, wäre allerdings sehr dankbar. Im letzten Jahr haben sie mir fast alle Äpfel angeknabbert. Mir blieb nicht mal eine Handvoll.
An einem schönen schattigen Platz wächst zwischen den Feldsteinen der Bärlauch. Davon koche ich jedes Jahr eine Suppe. Aber jetzt ist es schon zu spät. Das sollte man möglichst vor der Blüte machen.
Eine riesengroße japanische Zierkirsche vom Nachbarn ist von einem Jahr auf das andere eingegangen. Versteh' ich nicht so ganz, da die ja eigentlich ziemlich robust sind. Mit dem Baum mussten auch gleich unsere beiden Rhododendren dran glauben. Mein Lieblingsbusch, die Duftazalee hat es zum Glück geschafft. Ansonsten hätte ich vermutlich Rotz und Wasser geheult.
Der Fächerahorn, dessen Blätter ein kleines bisschen an Hanfpflanzen erinnern. Im Herbst verfärben sie sich rötlich.
Für die Katze ist diese Jahreszeit ein einziges Abenteuer. Die kommt nur noch zum Fressen rein.
Na, und ich sollte mir während der Gartenarbeit nächstes Mal doch lieber die Haare zusammen binden. Das möglichst bevor die Hände dreckig sind. Sonst sehen sie so wuselig wie auf dem Bild aus.
Feierabend für heute. Jetzt wird erstmal gleich gegrillt. Ich wünsch euch ein schönes Pfingstfest.
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Montag, 13. Mai 2013
Sonntag, 12. Mai 2013
Mein alter Optimismus kehrt wieder zurück - ganz zufällig am Muttertag
Nachdem es mir eine längere Zeit zugegebenermaßen nicht so gut ging, fühle ich mich jetzt wieder besser und gestärkt. Obwohl gleich meine ersten längeren Blogrunden mal wieder bestätigten, dass alles so geblieben ist wie es war und es auch jetzt wieder an einigen Stellen brodelt, bin ich doch zu dem Schluss gekommen, dass ich trotz alledem gerne blogge.
Lange Zeit hatte ich keinen Mut mehr dazu, denn es fällt mir immer sehr schwer über Ungerechtigkeiten hinweg zu sehen, ohne mich aufzuregen. Ich bin und ich war schon immer ein Mensch, der seine Meinung sagt und auch sagen möchte. Ich kann nicht einfach nur irgend was vorzeigen. Allerdings sind geschriebene Worte immer so eine Sache. Sie verletzen schnell oder führen zu Missverständnissen. Ich für meinen Teil möchte niemandem weh tun.
Wir alle hängen unseren Träumen nach, was sich in abertausenden von Blogs widerspiegelt. Manche wollen ihre heile Welt zelebrieren und sich an schönen Dingen erfreuen, manche nehmen ihn zum Anlass kritische Anstöße zu geben oder auf Dinge aufmerksam zu machen, andere wiederum haben gar kein Konzept und bloggen einfach drauf los. Doch ausnahmslos hat JEDER ein Recht auf das was er tut. Ich glaube, dass das Internet in Bezug auf gegenseitigen Respekt und Toleranz eine riesengroße Herausforderung für uns alle ist. Es reagiert genauso sensibel und nachtragend wie der Mensch selbst. Schließlich ist es auch von Menschenhand gemacht.
Stellen wir uns einfach vor, wir würden jemanden privat besuchen, wenn wir seinen Blog betreten. Würden wir ihm immer noch mit derselben Respektlosigkeit gegenüber treten und ihm irgendwelche Gemeinheiten an den Kopf knallen? Obwohl er uns freundlich anlächelt und uns herzlich willkommen heißt? Wohl kaum.
Heute ist Muttertag. Der größte Teil der DIY-Bloggerinnen sind Mütter.
Als Mutter möchte ich meine Kinder als gesunde, selbstbewusste und tolerante Menschen heran wachsen sehen. Dazu gehört auch als gutes Beispiel voran zu gehen. Keiner hat gesagt, dass das immer leicht ist. Aber es geht.
Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen einen wunderschönen Tag mit viel
im Herzen.
Lange Zeit hatte ich keinen Mut mehr dazu, denn es fällt mir immer sehr schwer über Ungerechtigkeiten hinweg zu sehen, ohne mich aufzuregen. Ich bin und ich war schon immer ein Mensch, der seine Meinung sagt und auch sagen möchte. Ich kann nicht einfach nur irgend was vorzeigen. Allerdings sind geschriebene Worte immer so eine Sache. Sie verletzen schnell oder führen zu Missverständnissen. Ich für meinen Teil möchte niemandem weh tun.
Wir alle hängen unseren Träumen nach, was sich in abertausenden von Blogs widerspiegelt. Manche wollen ihre heile Welt zelebrieren und sich an schönen Dingen erfreuen, manche nehmen ihn zum Anlass kritische Anstöße zu geben oder auf Dinge aufmerksam zu machen, andere wiederum haben gar kein Konzept und bloggen einfach drauf los. Doch ausnahmslos hat JEDER ein Recht auf das was er tut. Ich glaube, dass das Internet in Bezug auf gegenseitigen Respekt und Toleranz eine riesengroße Herausforderung für uns alle ist. Es reagiert genauso sensibel und nachtragend wie der Mensch selbst. Schließlich ist es auch von Menschenhand gemacht.
Stellen wir uns einfach vor, wir würden jemanden privat besuchen, wenn wir seinen Blog betreten. Würden wir ihm immer noch mit derselben Respektlosigkeit gegenüber treten und ihm irgendwelche Gemeinheiten an den Kopf knallen? Obwohl er uns freundlich anlächelt und uns herzlich willkommen heißt? Wohl kaum.
Heute ist Muttertag. Der größte Teil der DIY-Bloggerinnen sind Mütter.
Als Mutter möchte ich meine Kinder als gesunde, selbstbewusste und tolerante Menschen heran wachsen sehen. Dazu gehört auch als gutes Beispiel voran zu gehen. Keiner hat gesagt, dass das immer leicht ist. Aber es geht.
Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen einen wunderschönen Tag mit viel
im Herzen.
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Samstag, 11. Mai 2013
Warum der Mai mein Lieblingsmonat ist...
... brauche ich eigentlich nicht groß zu erklären.
In keinem Monat ist der Rasen so voll von gelben Tupfern
die Apfelblüten versprechen eine gute Ernte (wenn nicht gerade wieder die Asseln dabei gehen)
Kirschblüten noch und nöcher
der Frauenmantel sieht am schönsten aus, nachdem es geregnet hat
und Gänseblümchen gehören sowieso zu meinen Lieblingsmotiven
der Gedenkemein blüht auch noch
und die Wildtulpen lösen jedes Jahr höchstes Entzücken bei mir aus.
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Natur
Dienstag, 23. April 2013
ein kurzes Lebenszeichen
Nachdem ich jahrelang wirklich JEDEN Tag etwas auf den Nadeln hatte oder am Aufträge abarbeiten war, stellte ich fest, dass ich doch eine längere Auszeit brauchte als ich dachte. Mein Handgelenk macht mittlerweile auch schlapp, und so hab' ich mich eine Weile einfach mal mit anderen Dingen beschäftigt.
Mir geht es aber gut :-) Vielen Dank der Nachfrage und noch mal sorry, falls eine Anfrage unbeantwortet blieb.
Aber ich war soooo was von faul..... schnurrrrr
Langsam kommen meine Lebensgeister aber wieder, jetzt wo der Frühling - wenn auch verspätet - endlich Einzug hält.
Einen ganz lieben Gruß in die Runde und ein Dankeschön für die Nachfragen und allen eine schöne Zeit, zum Beispiel im Garten, sofern vorhanden.
Mir geht es aber gut :-) Vielen Dank der Nachfrage und noch mal sorry, falls eine Anfrage unbeantwortet blieb.
Aber ich war soooo was von faul..... schnurrrrr
Langsam kommen meine Lebensgeister aber wieder, jetzt wo der Frühling - wenn auch verspätet - endlich Einzug hält.
Einen ganz lieben Gruß in die Runde und ein Dankeschön für die Nachfragen und allen eine schöne Zeit, zum Beispiel im Garten, sofern vorhanden.
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Dienstag, 26. Februar 2013
Sockenwolle doppelt legen
Manche Wollstränge wollen einfach nicht wie ich will!
Ich mag es nicht, wenn ich Socken auf den Nadeln habe und sich das Muster ohne irgendwelche Überraschungen ganz fein hochringelt. Also habe ich aus einem dieser Stränge kurzerhand eine Häkelmütze gemacht und ein Bündchen ran gestrickt, wobei ich den Faden doppelt gelegt habe.
Und siehe da: schon entsteht ein interessanter Farbverlauf.
Schade, dass sich das Muster nicht genau so auf den Sockennadeln gemacht hat, denn dann hätte ich sie drauf behalten.
Aber dafür habe ich jetzt wieder was Neues für den Shop.
Ich mag es nicht, wenn ich Socken auf den Nadeln habe und sich das Muster ohne irgendwelche Überraschungen ganz fein hochringelt. Also habe ich aus einem dieser Stränge kurzerhand eine Häkelmütze gemacht und ein Bündchen ran gestrickt, wobei ich den Faden doppelt gelegt habe.
Und siehe da: schon entsteht ein interessanter Farbverlauf.
Schade, dass sich das Muster nicht genau so auf den Sockennadeln gemacht hat, denn dann hätte ich sie drauf behalten.
Aber dafür habe ich jetzt wieder was Neues für den Shop.
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Sonntag, 24. Februar 2013
Restesocken
Wenn man zwei Knäule hat, aus denen man nur jeweils eine Socke gestrickt bekommt und diese Beiden auch noch zusammen passen, dann liegt es nahe, dass daraus ein Pärchen entsteht.
Da die Farben schon schrill genug sind, habe ich mal wieder als Grundmuster 4 rechts 1 links gestrickt.
Die bunte Verlaufswolle kommt von Wunschpünktchen
Ich wollte die Socken ja eigentlich erst in den Shop stellen, aber ich glaube, ich behalte sie einfach selber :-)
Also, dieses schrille Tomatenrot ist ja ein echter Kamerahasser. Aber Dank meines Fotoprogramms bekam ich den Ton so einigermaßen zufriedenstallend zu fassen.
Die bunte Verlaufswolle kommt von Wunschpünktchen
Ich wollte die Socken ja eigentlich erst in den Shop stellen, aber ich glaube, ich behalte sie einfach selber :-)
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Freitag, 22. Februar 2013
Arthur Schoppenhauer
Anlässlich des 225. Geburtstages des Philosophen habe ich mir heute meine Lieblingszitate von ihm raus gesucht:
Arthur Schoppenhauer
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
In Deutschland ist die höchtste Form von Anerkennung der Neid.
Es gibt 1000 Krankheiten aber nur eine Gesundheit.
Das Glück gehört denen, die sich selbst genügen. Denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind ihrer Natur nach höchst unsicher, misslich, vergänglich und dem Zufall unterworfen.
Man wird in der Regel keinen Freund dadurch verlieren, dass man ihm ein Darlehen abschlägt, aber sehr leicht dadurch, dass man es ihm gibt.
Der Mensch ist im Grunde ein wildes, entsetzliches Tier. Wir kennen es bloß im Zustand der Bändigung und Zähmung.
Arthur Schoppenhauer
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Donnerstag, 21. Februar 2013
RUMS #8 - Rund ums Weib am Donnerstag
Und schon wieder ist es soweit ===> es RUMS t heute wieder
Ich bin mal wieder mit ein Paar Socken dabei. Leider erst zu 2/3 fertig aber dafür nur für mich.
Meine Upstairs-Socken, auf die ich mich schon richtig freue.
Ich bin mal wieder mit ein Paar Socken dabei. Leider erst zu 2/3 fertig aber dafür nur für mich.
Meine Upstairs-Socken, auf die ich mich schon richtig freue.
Was für ein Glück, dass meine Füße immer sauber sind, ansonsten wäre dieses "Spontanfoto" wohl nicht zustande gekommen. Die Wolle ist übrigens von der Schönfärberei
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Worüber soll ich bloggen (2)
Wah, mit so viel Feedback zum letzten Post hatte ich nun gar nicht gerechnet!
Eher mit Reaktionen wie: oh nein, nicht schon wieder dieses leidige Thema.
Aber es scheint wohl immer noch aktuell.
Also, als allererstes vielen herzlichen Dank für die zahlreichen lieben und aufmunternden Kommentare. Ich hatte richtig ein paar Tränchen in den Augen. Das war sehr aufbauend.
Und dann wollte ich noch eine Sache klar stellen: ganz und gar aufhören mit dem Bloggen werde ich nicht. Ich sehe überhaupt nicht ein, die ganzen letzten Jahre einfach so durch den Abwasserkanal zu jagen.
Es sind mehr die Nerven, die manchmal nicht mit spielen, sobald man sich in dieses Haifischbecken "Bloggerwelt" begibt. Tatsache ist ja: je größer ein Blog wird, desto öffentlicher wird man damit auch und desto mehr Leute erreicht man. Und von denen ist nicht jeder liebenswürdiger Natur. Da muss man manchmal in sich selbst hinein horchen, ob man den Nerv hat das eine oder andere Thema trotzdem anzusprechen. Das kennt ihr vielleicht von euch selber. Konstruktive Diskussionen sind sehr spannend und aufschlussreich. Wenn es jedoch anfängt ins Lächerliche oder Beleidigende abzugleiten, sitze ich persönlich mit schweißnassen Flossen und Herzbubbern vorm Rechner. So bin ich nun mal.
Ein ganz großer Punkt warum es gerade auf deutschem Bloggerboden manchmal so heftig zugeht, ist sicher das Schubladendenken, das in unserem Land anscheinend besonders ausgeprägt ist. Da denkt sich der Besucher ganz schnell: "Ah! Eine Anleitungsseite!" - "ein Nähblog" - "ein Strickblog" - "ein Häkelblog". Und als solches möchte er ihn in Zukunft auch sehen . Wenn dann doch mal andere Themen aufgegriffen werden, lässt er sich gerade auf solchen Blogs gerne mal aus. Bei der Hausfrau traut man sich; auf einem Blog, der sich noch viel intensiver gesellschaftspolitischen Dingen widmet und der auch noch viele intellektuelle Leser hat, die ihm geistig überlegen sein könnten, nicht, denn da könnte man allzu sehr in Grund und Boden gestampft werden. Dann also lieber anonym bei irgend so' ner Basteltante, und schon ist man seinen Frust los geworden.
Ja, und dass man auf einem Handarbeitsblog alles "mitnehmen" kann ist auch klar;-) Das finde ich übrigens überhaupt nicht schlimm. Ich habe sogar extra einen Downloadbereich dafür eingerichtet, in dem gnadenlos abgesaugt werden darf, ganz ohne ein Dankeschön. Denn dafür ist er da. Aber wenn jemand nach etwas ganz Speziellem fragt und ich mir auch noch die Mühe mache, dem gerecht zu werden und meine Zeit dafür opfere, ist ein Danke schon angemessen - denke ich.
Zu der W.olfskin-Sache:
Ich kann sehr gut verstehen, dass einem die Muffe geht, wenn einem plötzlich ein Abmahnschreiben in Höhe eines fünfstelligen Betrages ins Haus flattert. Da soll auch keiner so tun, dass es bei ihm anders wäre. Ich kann auch verstehen, dass man anfängt abzuwägen und sich schließlich geschlagen gibt, da die eigene Existenz sonst im Eimer ist. Was ich allerdings nicht verstehen kann: dass man sich in Foren oder in Blogs gegenseitig zerhackt . Damit wird man seinem Ruf als "bastelnde Hausfrau" nur allzu gerecht. Ganz ehrlich: diese Genugtuung gönne ich dem Wolf nicht.
Komischerweise sind die "Outdoor"-Läden dieses aggressiven Unternehmens in den Jahren danach wie Pilze aus den Böden geschossen. Giftige Pilze, wenn man mich fragt. Selbst bei uns wächst mittlerweile einer. Ich bleibe jedoch konsequent. Nicht einmal einen verschissenen Plastikbecher würde ich dort kaufen geschweige denn überhaupt einen Fuß rein setzen.
Fazit: für mich bleibt mein Blog weiterhin MEIN persönliches Territorium. Auch, wenn manches ungeschliffen daher kommt und nicht die Allgemeinmeinung bedient. Natürlich überlege ich mir vorher, ob ich gerade AN DIESEM TAG den Nerv zu bestimmten Beiträgen habe.
Aber ich werde immer mit Bedacht an die Sache ran gehen - einfach, um mich selbst zu schützen.
Eher mit Reaktionen wie: oh nein, nicht schon wieder dieses leidige Thema.
Aber es scheint wohl immer noch aktuell.
Also, als allererstes vielen herzlichen Dank für die zahlreichen lieben und aufmunternden Kommentare. Ich hatte richtig ein paar Tränchen in den Augen. Das war sehr aufbauend.
Und dann wollte ich noch eine Sache klar stellen: ganz und gar aufhören mit dem Bloggen werde ich nicht. Ich sehe überhaupt nicht ein, die ganzen letzten Jahre einfach so durch den Abwasserkanal zu jagen.
Es sind mehr die Nerven, die manchmal nicht mit spielen, sobald man sich in dieses Haifischbecken "Bloggerwelt" begibt. Tatsache ist ja: je größer ein Blog wird, desto öffentlicher wird man damit auch und desto mehr Leute erreicht man. Und von denen ist nicht jeder liebenswürdiger Natur. Da muss man manchmal in sich selbst hinein horchen, ob man den Nerv hat das eine oder andere Thema trotzdem anzusprechen. Das kennt ihr vielleicht von euch selber. Konstruktive Diskussionen sind sehr spannend und aufschlussreich. Wenn es jedoch anfängt ins Lächerliche oder Beleidigende abzugleiten, sitze ich persönlich mit schweißnassen Flossen und Herzbubbern vorm Rechner. So bin ich nun mal.
Ein ganz großer Punkt warum es gerade auf deutschem Bloggerboden manchmal so heftig zugeht, ist sicher das Schubladendenken, das in unserem Land anscheinend besonders ausgeprägt ist. Da denkt sich der Besucher ganz schnell: "Ah! Eine Anleitungsseite!" - "ein Nähblog" - "ein Strickblog" - "ein Häkelblog". Und als solches möchte er ihn in Zukunft auch sehen . Wenn dann doch mal andere Themen aufgegriffen werden, lässt er sich gerade auf solchen Blogs gerne mal aus. Bei der Hausfrau traut man sich; auf einem Blog, der sich noch viel intensiver gesellschaftspolitischen Dingen widmet und der auch noch viele intellektuelle Leser hat, die ihm geistig überlegen sein könnten, nicht, denn da könnte man allzu sehr in Grund und Boden gestampft werden. Dann also lieber anonym bei irgend so' ner Basteltante, und schon ist man seinen Frust los geworden.
Ja, und dass man auf einem Handarbeitsblog alles "mitnehmen" kann ist auch klar;-) Das finde ich übrigens überhaupt nicht schlimm. Ich habe sogar extra einen Downloadbereich dafür eingerichtet, in dem gnadenlos abgesaugt werden darf, ganz ohne ein Dankeschön. Denn dafür ist er da. Aber wenn jemand nach etwas ganz Speziellem fragt und ich mir auch noch die Mühe mache, dem gerecht zu werden und meine Zeit dafür opfere, ist ein Danke schon angemessen - denke ich.
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Komischerweise sind die "Outdoor"-Läden dieses aggressiven Unternehmens in den Jahren danach wie Pilze aus den Böden geschossen. Giftige Pilze, wenn man mich fragt. Selbst bei uns wächst mittlerweile einer. Ich bleibe jedoch konsequent. Nicht einmal einen verschissenen Plastikbecher würde ich dort kaufen geschweige denn überhaupt einen Fuß rein setzen.
Fazit: für mich bleibt mein Blog weiterhin MEIN persönliches Territorium. Auch, wenn manches ungeschliffen daher kommt und nicht die Allgemeinmeinung bedient. Natürlich überlege ich mir vorher, ob ich gerade AN DIESEM TAG den Nerv zu bestimmten Beiträgen habe.
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