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Samstag, 26. Juli 2014

Psssst .... sie schlafen noch

Ungewöhnlich ruhig verhielten sich zwei Hummeln ganz früh am Morgen in meinem Staudenbeet.


Wenn man dichter ran zoomt, sieht man, dass die Beinchen runter hängen. Sieht irgendwie entspannt aus, oder?

Am Oregano hing noch eine weitere. Erst dachte ich, die beiden seien tot.



Wenn man sie jedoch leicht berührt, bewegen sie sich.

Montag, 21. Juli 2014

Sommerimpressionen

Es zieht sich ellenlang dahin mit meinem Arzttermin. Die MRT-Bilder sind fertig, aber erst am 11. August geht es mit der Behandlung weiter. Ist halt gerade Urlaubszeit.
Zum Glück gibt es um mich herum immer etwas zu entdecken. Die Natur hält im Sommer genug parat, über das man sich freuen kann.


Zum Beispiel über die zahlreichen Bienen, ohne die gar nichts geht.


eine Hummel - am ganzen Körper von Blütenstaub bedeckt. Sie ruht sich auf einem Blatt aus.



Schmetterlinge


Die ersten Brombeeren nehmen ihre dunkle Farbe an. Meine Güte, wie schnell die Zeit vergeht! Hatten wir nicht erst Frühling?


Die Schwebefliege, die dieser Spinne zum Opfer gefallen ist, braucht das nicht mehr zu interessieren. Von ihr ist nur noch die Hülle übrig.


Und auch sie hat es hin gerafft.


Währenddessen geht es im Lebenskreislauf unermüdlich weiter. Es ist immer wieder faszinierend.
Habt eine schöne Ferienzeit!

Donnerstag, 26. Juni 2014

Neues Spielzeug

Es ist schon erstaunlich mit wie wenig Aufwand man mittlerweile Homerecordings machen kann.
Da ich ja immer noch auf den Termin zum MRT meiner Hand warte, vertreibe ich mir die Zeit solange mit anderen Dingen. Häkeln und Stricken geht mir momentan eher mühsam von der Hand.

Also habe ich mir zwischendurch ein kostenloses Tonstudio runter geladen - es heißt Audacity - und mit nur einer Gitarre, meiner Stimme und einem nicht besonders guten Headset ein erstes Take von meinem Gesang gemacht, die Spur verdoppelt und ein klitzekleines bisschen Hall dazu. Ansonsten nichts. Also alles sehr roh. Das ist dabei raus gekommen:

Blue Bayou (Linda Ronstadt Cover)

Samstag, 24. Mai 2014

Rot is' der Kopp

Einen roten Kopf kriege ich immer, wenn ich im Sommer Gartenarbeit mache. Zum Glück hatte ich mal wieder Hilfe, denn gute 700 qm allein an Rasenfläche sind kein Pappenstiel. Zudem musste auch mal wieder getrimmt werden.
Ab nächsten Monat wird erstmal gar nichts gehen. Am 02. habe ich meinen Arzttermin, und dann ist es sicher nur noch eine Frage von ein bis zwei Wochen bis ich operiert werde.
Dafür genieße ich das Ergebnis dieses anstrengenden Tages umso mehr.Wer weiß wie lange es noch so schön aussieht.


Panoramabild Pavillon Hütte Teich

Nähen kann ich zum Glück noch, und so ist neben meiner eigenen Einkaufstasche auch eine für meine älteste Tochter entstanden (die linke)


Gefüttert habe ich sie mit pinkem Baumwollstoff.

Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende voller Entspannung und Erholung.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Lange genug ignoriert

Einige Jahre schon laufe ich mit diesem kleinen Gnubbel am Handgelenk rum, und wie es so meine Art ist, habe ich meine Hand natürlich weiterhin belastet, mehr denn je sogar, allein durch das Gitarre spielen mit den vielen Barrégriffen.
Gestern bekam ich schließlich die Rechnung für meinen Leichtsinn.
Mir war schon vorher aufgefallen, dass die Stelle bei zu starker Belastung immer rot anläuft. Trotzdem habe ich es ignoriert.
Aber nun war sie nicht nur rot geworden, sondern schwoll so fürchterlich an, dass ich dachte sie platzt jeden Moment auf.
Da überkam mich Panik. Schließlich war ich noch nie beim Arzt deswegen, ich wusste also auch nicht was es war. Zudem lief ich Gefahr, dass eine Ader abgeklemmt werden könnte.


Da bin ich gestern Abend lieber doch noch in die Notaufnahme und hab' einen Arzt einen Blick drauf werfen lassen.
Er stellte fest, dass es sich um ein Handgelenkganglion handelt (NACHTRAG: die Bilder dazu sind jetzt nicht ganz so appetitlich - vielleicht das Wurstbrot lieber erstmal kurz zur Seite legen), das am besten operativ entfernt werden sollte.
Also ich werde mich wohl Anfang nächsten Monats unters Messer legen. Bis dahin heißt es: immer schön die Hand schonen.
Für mich die reine Folter. Aber ich muss.
Oh, man. Hoffentlich geht alles gut. Mir fallen nur Beschäftigungen ein, bei denen man die Hände gebraucht. Nicht auszudenken, wenn ich all die schönen Dinge nicht mehr könnte.

Sonntag, 18. Mai 2014

Rosali Kissen

Als vor Jahren ein regelrechter Rosali-Boom ausgebrochen war, machte ich mich auf zum großen Schweden und deckte mich erstmal mit zwei Garnituren Bettwäsche ein, da die Meterware natürlich mal wieder vergriffen war. Ich holte mir eine in weiß und eine in blau.
Der Stoff vom blauen ist zum größten Teil auch schon verarbeitet worden, und auch das Kissen vom weißen.
Übrig blieb also der komplette Deckenüberzug vom weißen Rosalie-Stoff und ein Großteil der blumigen Seite des Kissens vom blauen, der allerdings schon angeschnitten war.
Nun wollte ich den Rest aber doch gerne als Bettwäsche nutzen. Bloß ohne Kissen? Hm, was nun?
Also kurz nachgedacht.
Da fiel mir ein: glücklicherweise brauchte ich ja nur die Maße für ein halbes Kissen. Und so hatte ich das Glück, mir doch noch das passende Kissen nähen zu können. Eben nur nicht in weiß, aber was soll's. Ich will ja nicht kleinlich werden. Blau ist immer noch besser als gar nichts. Durch den schnell zu nähenden  Hotelverschluss war ich in einer Stunde auch schon fertig.
Nichts spektakuläres, aber ich freue mich trotzdem schon, darauf zu schlafen.



Donnerstag, 15. Mai 2014

Endlich...

... bin ich dazu gekommen, mir eine Tasche für meinen Musikordner zu nähen. Immer wieder habe ich es vergessen und bin entweder mit einer Plastiktüte los gewetzt oder habe den Ordner in eine viel zu kleine Tasche gequetscht. Jetzt ist Schluss damit. Die Maße 40 cm x 42 cm sind perfekt dafür.

Ich konnte sie eben sogar draußen fotografieren, denn endlich wird das Wetter besser. Wurde auch mal Zeit.
Da die Tasche nur für mich ist, ist das ein ganz klarer Fall für die RUMS-Galerie.

Vorhänge für die Küche

Ich brauchte dringend ein paar neue Vorhänge für die Küche, und da kam mir der Karostoff, der sich auf der Rückseite der Rosalie-Bettwäsche befindet, gerade Recht.



Unten mit Spitzen-Borte

Samstag, 10. Mai 2014

Straßenfund

Wenn eine Kieferkommode frisch auf die Straße gestellt wird mit dem Vermerk "zu verschenken" - is' klar, dass ich sie mir ganz schnell schnappe und ins Auto stelle.


Gut, sie hat ein paar Macken. Das Material ist nicht besonders hochwertig, eines der Böden ist durchgebrochen und muss durch einen Neuen ersetzt werden, und die Schubladen könnten auch  alle mal ein bisschen Leim vertragen. Aber das Holz sieht aus wie neu. Und ich bin jetzt mein ganzes Material los geworden.
Ansonsten stapelten sich lauter Kartons auf der kleinen Kommode in der Ecke. Da ist jetzt Platz für Deko.



Freitag, 9. Mai 2014

Regenwahrscheinlichkeit 90 %

Auch am Wochenende soll es nicht besser werden. Schade. Dann wird meine Duftazelee wohl auch dieses Jahr wieder still vor sich hin blüten und ich bekomme nicht viel davon mit.

Der Frauenmantel jedoch läuft bei dem Wetter erst so richtig zu Höchstformen auf. Er liebt Regen.


Und ich beschäftige mich derweil im Haus.


Zum Beispiel: ein neues Haarband machen. Schnell den Rosali-Stoff raus geholt und nach einer halben Stunde war es fertig. Die längste Zeit brauchte ich fürs Umstülpen.

Ein bisschen länger braucht das neueste Paar Socken. Diesmal eher schlicht für Männerfüße.

Und was die Duftazalee betrifft schaue ich mir eben die Bilder vom letzten Jahr an.

Euch allen ein schönes Wochenende.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Beamtenwillkür oder "schade, dass man Polizisten(innen) nicht ohrfeigen darf"

Wirklich! Ich hab' mir für dieses Jahr ganz fest vorgenommen, mich weniger aufzuregen. Aber heute brachte mich eine Ordnungshüterin dermaßen auf die Palme, dass ich ihr (natürlich nur in meinen Gedanken) links und rechts eine gescheuert habe.

Man stelle sich folgende Situation vor:

Ich gehe auf eine Kreuzung zu, wo ich zwei Ampeln überqueren muss. Da die erste auf grün ist und ich noch zwei, drei Meter von ihr entfernt, gebe ich Hackengas und wetze schnell noch rüber. Gerade rechtzeitig, denn auf ungefähr der Hälfte des Weges springt sie um auf rot.
"Ist ja nicht so schlimm", denke ich mir, "sie war ja grün als ich los gegangen bin."
Und denke mir nichts weiter dabei.
Da sehe ich wie eine Polizistin, die mit einer Kollegin im Dienstwagen an der Kreuzung steht, aussteigt und ganz wichtig auf mich zugeht.
Voller Pflichtbewusstsein sagt sie: "Sie sind gerade bei rot über die Straße gegangen."
Ich: "Nein, nein. Ich bin nicht bei rot rüber gegangen. Die Ampel war noch grün. Erst auf etwa der Hälfte des Weges ist sie umgesprungen."
Sie guckt mich prüfend an.
"Bei rot über die Ampel zu gehen ist eine Ordnungswidrigkeit."
"Ja", sage ich, "wenn man dann auch bei rot rüber geht. Bin ich aber nicht. Es war grün."
Komischerweise widerspricht sie mir nicht. Da wird mir ziemlich schnell klar, dass sie die Situation gar nicht richtig verfolgt hat und sich nur wichtig tun will. Denn hätte sie sie verfolgt, hätte sie sich den Sprung aus dem Wagen knicken können.
Mittlerweile springt die zweite Ampel auf grün. Da mir das ehrlich gesagt zu doof wird, lass ich die Dame einfach stehen und gehe rüber.
Da hetzt sie mir hinterher und blafft mich an, was mir einfiele, weiter zu gehen. Sie könne sich nicht daran erinnern, das Gespräch beendet zu haben.
"Sicher war es zu Ende", gebe ich zur Antwort, "denn ich bin ja überhaupt nicht bei rot über die Ampel gegangen. Die Sache ist geklärt, und darum gehe ich jetzt weiter. Ich hab's nämlich eilig."
Da wird sie sauer. Schließlich habe ich ihre Autorität untergraben.
"Wann sie weiter gehen dürfen bestimme immer noch ich. Und ich habe das Gespräch nicht beendet."
"Hören sie. Es ist doch wirklich alles geklärt. Was wollen sie denn noch? Ich verstehe eh  nicht, dass sie wegen dieser Kleinigkeit extra aus dem Wagen steigen."
Sie: "Das ist keine Kleinigkeit. Bei rot über die Ampel zu gehen ist eine Ordnungswidrigkeit. Und darum bin ich ausgestiegen."
Ich: Ich habe aber keine Ordnungswidrigkeit begangen. Und die Sache mit ihnen geklärt. Also, was soll ich hier noch lange stehen ?"
Sie: "Sie haben anscheinend ein allgemeines Problem mit Polizisten, wie?"
Ich: "Nein."
Sie: "Haben sie ihren Ausweis dabei?"
Ich: "Oh, man. Das ist jetzt echt dämlich."
Sie: "Wenn sie auch noch anfangen mich zu beleidigen gibt es `ne Anzeige."
Ich: "Ich hab' sie doch gar nicht beleidigt."
Sie: "Ihren Ausweis, bitte."
Ich: "Und wenn ich ihn jetzt nicht dabei habe? Nehmen sie mich dann mit?"
Ich reiche ihr das Ding rüber, muss schon fast lachen. Es ist einfach nur lächerlich.
Sie schaut ihn sich an, während ich auf eine Warze über ihrer Augenbraue starre, die von einem Büschel Haare umgeben ist.
Ich: "Sie wollen doch nur ihre Macht ausspielen. Das ist Willkür, nichts weiter. Sie haben ja nicht einmal richtig hin geguckt."
Sie: "Frau Jochimsen. Reißen sie sich zusammen."
Und dann greift die Süße ganz wichtig zum Telefon und lässt als nächstes meine Personalien überprüfen.
Und hofft vielleicht insgeheim, dass ich eine Terroristin bin. Zum Glück nicht. Denn sonst würde ich diesen Post jetzt vom Knast aus schreiben (gnihihi).
Nachdem endlich geklärt ist, dass nichts gegen mich vorliegt, drückt sie mir meinen Ausweis wieder in die Hand und sagt schnippisch: "Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag, Frau Jochimsen."
Ich: "Ich ihnen auch, Frau... wie auch immer..."

Ja, ich weiß, aufregen lohnt sich nicht. Aber ich bin trotzdem sauer. Was muss man sich eigentlich noch gefallen lassen? Von der Polizei als "dein Freund und Helfer" kann in unserem Ort nicht die Rede sein. Gegen die hohe Verbrechensrate sind sie machtlos. Die Kriminellen in unserem Ausländerviertel dürfen mit Drogen rum dealen, Leute beklauen, sie mit Waffen bedrohen, verprügeln oder illegal Autos verschieben wie sie lustig sind, ohne dass die Kripo eingreift (denn sie haben ja Schiss vor denen). Und die Streife reagiert sich an einer Hausfrau ab, die noch schnell eine Ampel überqueren möchte. Respekt! Gut gemacht

Sonntag, 4. Mai 2014


Heute habe ich auf dem Flohmarkt mal wieder eine Lampe ergattern können für sage und schreibe 2 Euro.
Eigentlich war es eine Kinderlampe mit Mickey Mouse-Stoff rundherum. Den habe ich abgemacht und durch einen leichten Ikea-Stoff ersetzt. Eher unspektakulär, aber gibt ein schönes Licht.

Und dann ist für die Farbaktion von DaWanda noch eine Kleinigkeit entstanden.


Eine Manschette + Haarclip + 2 Blümchen

Leider waren die Farbtöne vorgegeben. Ich hätte gerne andere Pastelltöne miteinander kombiniert. Blau, rosa, gelb geht mir doch zu sehr in Richtung Babyfarben. Aber manchen gefällt's vielleicht trotzdem.